Geheimes Universum

Weltbild-Revolution im Supertunnel Der Teilchenbeschleuniger LHC bei Genf ist das komplexeste Hightech-Gerät der Geschichte - und könnte unser Wissen über die Welt revolutionieren, meint der Physiker Rolf Landua. Es geht um eine Antwort auf die großen Fragen des Universums: Gibt es eine kosmische DNA? Eine Spiegelwelt? Und: Steckt Gott in jedem Teilchen?

Donnerstag, 4. September 2008

Ursprung des Universums

Unser Universum ist ein gigantisches Mobile. Da drehen sich die Planeten um unsere Sonne, die sich wiederum wie 100 Milliarden anderer Sterne um das Zentrum der Milchstraße dreht. Aber auch die Milchstraße, unsere Heimatgalaxie, ist ständig unterwegs. Für die größte Bewegung im Universum aber sorgt das Universum selbst, indem es sich ununterbrochen und rasend schnell ausdehnt.
Im und gegen den Uhrzeigersinn bewegen sich zwei Welten!

Seit dem Urknall vor 13,7 Milliarden Jahren dehnt sich das Universum aus.
Auch wenn viele Fragen noch ungeklärt sind, haben die Kosmologen doch inzwischen eine recht genaue Vorstellung davon, wie es sich entwickelt hat von den ersten Sekundenbruchteilen nach dem Urknall bis heute. Mit Albert Einsteins berühmter allgemeiner Relativitätstheorie, die den Zusammenhang von Raum, Zeit und Materie beschreibt, können sie diese Ausdehnung zurückrechnen - als würden sie einen Film rückwärts abspielen.
Doch am Ende dieser Rechnung steht ein für Wissenschaftler sehr unerfreulicher Punkt: die so genannte Singularität.

An dieser Stelle bricht die bekannte Physik zusammen, denn das ganze Universum ist hier in einem Punkt vereint - Raum und Zeit existieren nicht. Der bekannte Physiker Stephan Hawking und der Mathematiker Roger Penrose bewiesen, dass eine solche Singularität im Rahmen von Albert Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie unvermeidlich ist.

In den Anfangsphasen war das Universum durch und durch ein Quantensystem, so dass wir die Anfangsbedingung hier mitnichten in der Sprache der klassischen Physik formulieren können. Wir müssen das frühe Universum gleich von Anfang an als Quantensystem beschreiben und auch seine Anfangsbedingungen in der Sprache der Quantentheorie definieren. Kurz, es gilt die Grundfrage der Quantenkosmologie zu stellen: Was war der Quanten-Anfangszustand des Universums?

Erst wenn das große Ganze des Universums quantenmechanisch klein wäre - oder um das von Hawking zitierte Shakespeare-Wort aufzugreifen: Wenn es in einer Nussschale Platz hätte, müssten Relativitätstheorie und Quantenmechanik zugleich gelten.

Das Universum in der Nussschale

Wie dies mathematisch zu bewerkstelligen wäre, weiß im Moment allerdings noch niemand.

Die "Loop-Quantum-Gravity-Theory" will die ultimative Grenzfrage der Kosmologie lösen

Weltbild-Revolution im Supertunnel

Die heutige Wissenschaft ist auf dem Punkte, einzusehen, dass alle Dinge zu einem einzigen primären Element reduziert werden können, das, in unzählige Teilchen im Universum zerstreut, auf Schwingungseinflüsse antwortet, und dass alles in absolut vollkommenem Gleichgewicht geschieht. Daraus folgt allein schon nach mathematischer Berechnung, dass es einer bestimmten Bewegung, eines ursprünglichen Impulses bedurfte, um die unendliche Zahl dieser alldurchdringenden, universellen, neutralen Substanz zusammenfassen und in die Form irgendeines beliebigen Gegenstandes zu bringen.

Diese Kraft hat ihren Ursprung nicht in einem Einzelteilchen; sie ist eine viel größere Kraft, ist aber wesensgleich mit dem Partikel.Unter Mitwirkung der Schwingungen, die von unserem Denken und entschiedenen Handeln ausgehen, bestimmen wir die Einzelteilchen. Auch die physikalische Wissenschaft wird schlussfolgernd gezwungen sein, die Gegenwart einer Kraft anzuerkennen, die zur Zeit, weil latent, noch nicht verstanden wird und die nur deshalb nicht aktiv ist, weil sie noch nicht erkannt ist. Doch wenn der Mensch sie begreift und sich mit ihr in Beziehung setzt, so dass sie wirklich zum Ausdruck kommt, vermag sie ein bestimmtes Wirkungsfeld abzutrennen, um diese kosmische Universalenergie zur besonderen Entfaltung zu bringen.

Nun ist dies nicht ein materielles Weltall, wie wir immer noch glauben; das ist unsere Vorstellung davon. Es ist hervorgegangen aus Geist und ist geistig, wenn wir es so erklären wollen.
Am Anfang war der Quantengeist

Geist ist die ursprüngliche, vibrierende, ursächliche Kraft. Und wir können in den Geist eindringen und seine Kraft anwenden durch die bloße Erkenntnis, durch das Wissen, dass er existiert. Dann sind wir eins mit der großen, schöpferischen Denksubstanz; durch sie wissen wir, dass alle Dinge existieren.

Der Mensch, die menschliche Einheit, ist ein wohlorganisiertes Universum, wenngleich unendlich winzig, verglichen mit dem großen Ganzen des Weltalls. mehr...


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